Der Orden der Drachenritter, das 
			Fantasy-Rollenspiel Legends of Aylann!
 
In dieser Rubrik findet man das Forenrollenspiel Legends of Aylann.
 
Die Tiere & Pflanzen Aylanns


Der Kontinent Aylann beherbergt mit seinen unterschiedlichen Klima- und Landschafts- zonen eine vielfältige, abwechslungsreiche Flora und Fauna. Noch sind längst nicht alle Kreaturen der Sonne den Gelehrten bekannt, doch sollen diese Zeilen wenigstens einen Überblick darüber geben, welche Tierwelt und Vegetation in den verschiedenen Teilen Aylanns vorherrscht.


Die Schwanenmarschen Dragonias und Aramons
Westdragonia, Nighton und das nördliche Zwergenreich
Die Elfenwälder und der Manawald in Aramon
Die Graslande Aramons
Die Gebirge: Adlerberge, Drachenberge und Zwergenberge
Die Schildkrötenwüste
Isua
Die Orkischen Hochlande
Taros
Die Küsten und Meere

nach oben Die Schwanenmarschen Dragonias und Aramons


Die Schwanenmarschen sind ein sich ständig änderndes feuchtes Gebiet aus treibenden Inseln, Tümpeln, Schilf und Sumpflöchern. Auf dem wenigen festen Land wachsen Birken und Weiden. Die Ufer sind von Schilf, Rohrkolben, Segge, Flötenschilf und Binsen gesäumt; in prächtigen Farben blühen Schwertlilien, Hahnenfuß und Sumpfdotterblume. Auf den Teichen treiben die Blüten der Seerosen und Teichrosen; Wasserlinse, Froschlöffel und Wasserpest bilden schwimmende Teppiche. In den Mooren wachsen Torfmoos, Sonnentau und Sumpfpilze. Wollgras warnt vor trügerischen Sumpflöchern.

Die Marschen sind außerdem das Reich der Wasservögel. Von den kleinen Teichhühnern, den schönen Haubentauchern und zahlreichen Entenarten wie Krickente, Löffelente und Reiherente bis hin zu Graugänsen, Weißwangengänsen, Singschwänen und Höckerschwänen sind sie hier in einer Vielzahl wie sonst nirgendwo anzutreffen. Gemächlich schreiten Graureiher und Rohrdommel durch das Schilf, und in den feuchten Wiesen machen Störche und Ringelnattern Jagd auf allerlei Kröten und Frösche. Sprühdrachen und Sumpfechsen lauern im Röhricht. Aber auch Bisamratten, Biber und Fischotter finden hier ein Auskommen. In den Teichen leben Welse, Hechte und Aale, Molche und Sumpfschildkröten. Wasserkäfer flitzen über die Oberfläche, und wie bunte Edelsteine leuchtend die Libellen. Am Übergang zum Alten Wald leben Elche. Jäger der Lüfte sind die Rohrweihen und Fischadler.


nach oben Westdragonia, Nighton und das nördliche Zwergenreich


Westdragonia und das nördliche Zwergenreich sind von landwirtschaftlich genutzten Wiesen und Laubwäldern geprägt. Auf den saftigen Wiesen finden sich allerlei Obstgehölze wie Kirsch-, Pflaumen,- Pfirsich- und Apfelbäume. Dazwischen blühen Wiesenschaumkraut, Gänseblümchen, Löwenzahn, Klee, Scharfgarben, Kornblumen und Glockenblumen. Schlehe, Haselnuss, Holunder und Ginster bilden dichte Hecken. In Alleen wachsen Linden, Eschen und Pappeln, in deren Schatten Knoblauchsrauke und Ackerwinde gedeihen. Selten trifft man auf wilden Thymian und den Granatapfelbaum. Wilde Heckenrosen verbreiten im Sommer einen süßen Duft.

Die Wälder bestehen hauptsächlich aus Buchen und in den höheren Lagen aus Fichten, Lärchen und Tannen, doch auch Eichen, Eschen, Ahorn, Eiben und Kastanien lassen sich finden. An den Flussläufen wachsen Birken und Weiden. Stechpalmen, Farne, Waldschachtelhalm, Tollkirsche und Haselnuss bilden mitunter dichtes Unterholz. Weißmoos und andere Moose und Flechten hängen in Büscheln von den Bäumen und in den Zweigen wuchern Misteln. Zwischen den Wurzeln wachsen Aronsstab, Waldmeister, Waldkraut, Walderdbeere und Blaubeere und Waldpilze zuhauf und Einbeeren und das Isayon eher selten. Auf den Lichtungen blühen Maiglöckchen, Bärlauch, Fingerhut und Buschwindröschen.

In den Wiesen leben Fasane, Rebhühner, Feldhamster, Mäuse und Kaninchen. Manchmal lassen sich Rehe sehen, und Lerchen und Ammern erfüllen die Luft mir ihrem Gesang. Marder und Rotfüchse gehen auf die Jagd auf dem Boden; in der Luft tun dies Mäusebussarde, Turmfalken und Kornweihen. Eidechsen sonnen sich auf flachen Steinen, und Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Käfer erfüllen die Luft mit buntem Gesumm. Die Nacht aber gehört den Fledermäusen und den lautlosen Schleiereulen.

Die Wälder bieten vielen Tieren Unterschlupf und Nahrung. Zuallererst sind sie das Reich der Singvögel: der Schwanzmeise, des Kuckucks, des Eichelhähers, des Rotkehlchens, der Singdrossel, der Spechte und ungezählter anderer. Jäger der Lüfte sind Sperber, Habicht, Baumfalke und des Nachts Uhu, Waldkauz und Waldohreule. Zahlreiche Schmetterlinge wie der große Schillerfalter und der Trauermantel, Spinnen und Käfer leben auf und von den Bäumen und Waldblumen, und Haselmaus, Eichhörnchen, Dachs und Baummarder gehen auf Nahrungssuche. Die Könige der Wälder aber sind die großen Säugetiere – der Hirsch, der Braunbär, die Wildkatzen und Luchse, die Wildschweine und die Waldwölfe.


nach oben Die Elfenwälder und der Manawald in Aramon


Alle Pflanzen und Tiere, die in den Wäldern Westdragonias gedeihen, finden sich auch in den Fey’laer’e und im Manawald, jedoch wirken alle Lebewesen hier kräftiger und größer, als würde das Leben hier mit jedem Augenblick neu geschaffen. Auch ist das Unterholz dichter und die Wälder sind unwegsamer, so dass der Unkundige sich oft rettungslos verirrt. Der häufigste Baum des Manawaldes ist die Eiche, während in den Elfenwäldern Ahorn und Silberbuche vorherrschend sind. Zusätzlich gibt es aber in den Elfenwäldern Pflanzen und Tiere, die nirgendwo sonst vorkommen. So finden sich nur hier Regenbogenlotos, Elfenlilie, Tarnele, Bittersüßer Nachtschatten, Alraune, der mächtige Mammutbaum und der Elfenbaum.

Und nur in den Elfenwäldern jagen die Waldlöwen, der Säbelzahntiger und der Blaufuchs, lebt der Sikahirsch und der Schwarzbär und schwebt die Waldechse von Baum zu Baum. Die einzigartige Rosenlibelle gibt es nur in den Seerosensümpfen.

Die Elfenwälder und der Manawald bieten außerdem zahlreichen magischen Geschöpfen Heimat, so Dryaden, Einhörnern, Waldschraten und Kobolden. In den Elfenwäldern finden sich die Singenden Bäume und die Traumbäume. Der Manawald ist Heimat des einzigartigen Manabaumes.


nach oben Die Graslande Aramons


Die Graslande Aramons sind ein landwirtschaftlich weitgehend ungenutztes, recht menschenleeres Gebiet aus sanften Hügeln, die mit langem, saftigem Gras bedeckt sind. Nur vereinzelt finden sich hier Bäume wie Pappel und Granatapfelbaum. Wachholder und Ginster bilden kleine Gehölze, und zwischen dem Gras gedeihen zahlreiche Blumen wie Wiesenschaumkraut, Klatschmohn, Glockenblumen, Klee und Disteln. Hin und wieder findet man große Flächen mit Heidekraut und der Pferdeflechte.

Neben den Tieren, die auch in den Wiesen Westdragonias vorkommen, finden sich hier vor allem große Herden von Weidetieren. Wildpferde und Auerochsen ziehen über das Land. Daneben gibt es Rudel der Silberwölfe, und im Gras lauern nicht selten Kreuzottern und Grasnattern. Von dem Kleingetier, das sich im Gras versteckt, wie Feldhase und Feldhamster, kann wesentlich mehr angetroffen werden als in den besiedelten Gebieten.


nach oben Die Gebirge: Adlerberge, Drachenberge und Zwergenberge


Die unteren Hänge der Gebirge sind mit dichten Bergwäldern aus Kiefern und Fichten bedeckt. Je höher man kommt, desto kleiner werden die Bäume jedoch, bis nur noch Latschenkiefern gedeihen. Oberhalb der Baumgrenze schließen sich die Bergwiesen an, auf denen Enzian, Schneerose, Silberdistel und Eisenhut blühen. Hin und wieder finden sich Felder des scharfen Berggrases. Noch weiter oben wachsen Pflanzen nur noch sehr spärlich in den Felsspalten; nur das Edelweiß, die Schneeheide, der Gletscherhahnenfuß und die Schneeblume finden sich hier. Ebenfalls in diesen Höhen gedeiht das Greifenkraut in den Adlerbergen und die seltene Drachenblume in den Drachenbergen. Im ewigen Schnee und in den kahlen Felsgipfeln können nur noch Flechten gedeihen.

In den Bergwäldern leben Auerhähne und Birkhühner, Uhus, Braunbären, Hirsche und Bergfüchse. Die Almen sind das Reich der Murmeltiere, Schneehasen und Schneehühner und an den reißenden Bächen leben die Gebirgsstelze und die Wasseramsel. Im Wasser finden sich Forellen und Bergmolche. Zwischen den Steinen leben außerdem Bergeidechsen und Kreuzottern. Am Rande der Vegetationszone finden nur Gemsen und zahlreiche Rabenvögel wie Bergdohlen und Kolkraben noch ein Auskommen. Über den Hängen schweben Steinadler, Wanderfalken und Lämmergeier. Nur in den Adlerbergen ist der prächtige Weiße Königsadler zu finden, und in den höchsten Gipfeln der Adlerberge leben Greife und Hippogriffen.

Die Drachenberge, das höchste Gebirge Aylanns, beherbergen außerdem noch eine Reihe anderer Tiere, die sich an das Leben in großer Höhe angepasst haben. Der Beo oder Gebirgsstar, der Bartgeier und die Schneegänse haben den Luftraum erobert, während auf dem Boden wilde Meerschweinchen, Mufflons, die seltene Tschiruantilope und der Steinbock leben. Im ewigen Schnee leben die Herden der Yaks.


nach oben Die Schildkrötenwüste


Pflanzen finden sich fast nur am Rande der Schildkrötenwüste und entlang der Senge. Hier wachsen Schirmakazien, Dattelpalmen, Savannengras und Affenbrotbäume und die Nomaden bauen Hirse und Flaschenkürbisse an. In der Wüste selbst finden sich nur sehr vereinzelt Kugelkakteen, die Rose von Tasel und ganz selten der Wüstenbaum.

Recht überraschend mag da die große Vielfalt des Tierlebens der Wüste scheinen. In den Savannen am Rande der Wüste und am Wasser leben Paviane, Elenantilopen, Impalas, Straußen und Gnus. Gejagt werden sie von Leoparden, Löwen und Geparden, und an den Resten derer Mahlzeiten tun sich Schakale, Hyänen und Geier gütlich. Wo es trockener ist, lauern Klapperschlangen und Skorpione im Sand. Die Wanderheuschrecke ist bei den Nomaden berüchtigt. Sandratten, Springmäuse und Sandhasen werden vom Fenneck oder Wüstenfuchs, dem Eleonorenfalken und dem Wespenbussard gejagt. Im heißesten Innern der Wüste aber leben Skinks und die Riesenschildkröten, die der Wüste ihren Namen gaben. Hier lauern auch die Wüstenwürmer unter dem heißen Sand.


nach oben Isua


Isua ist von dampfenden Regenwäldern und tropischen Sümpfen geprägt. In dem schwülfeuchten Klima wuchert eine solche Vielfalt an Pflanzen, dass die meisten von ihnen nicht einmal Namen haben. Mangroven, Sumpfpilze, Schilf und Papyrus bilden an den Rändern der Sümpfe ein undurchdringliches Gewirr, weiter im Landesinneren herrschen Baumfarne, Palmen und Riesenschachtelhalme vor. Die Riesen der Wälder aber, die noch weit über das Blätterdach der niedrigen Bäume hinausragen, sind die gigantischen Drachenbäume. Das Unterholz wird von Bananenstauden und Paradiesvogelblumen gebildet, und überall schlingen sich schmarotzende Lianen und Orchideen um die Bäume. Kannenpflanzen werden zur Todesfalle für kleines Getier. Auf den stehenden Gewässern blühen Lotos, Seerosen und die Wasserpest.

Fast ebenso vielfältig ist das Tierreich der Dschungel. Schier ohrenbetäubend ist der Lärm, den die zahlreichen Vögel verursachen: Papageien, Tukane, Sittiche, Paradiesvögel, Kolibris und Nashornvögel liefern sich einen bunten Wettstreit. Ebenfalls in den Wipfeln der Bäume sind das Faultier, Klammeraffen, Löwenkopfäffchen, Weiße Affen und Beutelratten zu Hause. Der Pfeilgiftfrosch lebt in den Teichen, die sich in großen Blättern sammeln, und Leguane und Geckos huschen über die Äste. Hier jagen die Schleichkatzen und der Python. Hin und wieder kann man auf Sprühdrachen und Waldechsen stoßen. Auf dem Waldboden leben Okapis, Tapire, Stachelschweine und Ameisenbären. In riesigen Schwärmen marschieren die Blattschneiderameisen durch den Wald, während die Riesenameisen nur vereinzelt vorkommen. Wie Juwelen blitzen die Flügel der zahlreichen Schmetterlinge und Käfer. Doch hier lauert auch der schleichende Tod: die Jaguare und Panther, die Herren der Dschungel. Im Elefantenwald leben außerdem die kleinen Waldelefanten. In den Flüssen lauern Piranhas und Krokodile, leben Buntbarsche, Schildkröten und Flussdelphine.

Auch zwei vernunftbegabte Völker hat der Kontinent hervorgebracht: In den Sümpfen und an den Rändern der Wälder leben die Echsenmenschen in Dörfern zusammen. In den Wipfeln der Drachenbäume hingegen leben in Schwärmen die gefährlichen Harpyien.


nach oben Die Orkischen Hochlande


Die Orkischen Hochlande bestehen aus kargen Hochgebirgen und Tundra-artigen Hochebenen. Das Klima ist recht trocken und eiskalt im Winter; der Sommer ist kurz. Große Bäume gibt es im Orkland nicht. Grade im Orkwald bilden aber Silberweiden, Zwergbirken, Dornenbüsche wie der Messerbusch und Krüppelkiefern ein undurchdringliches Gestrüpp. Die Hochebenen bilden weite Tundragrassteppen. Hier blühen vor allem bodennahe Kriechgewächse wie Anemonen, Silberdistel, Preiselbeeren, Schneeheide, Silberwurz, Steinbrech und Bärlapp. Auch hier finden sich Felder von Berggras. Im Wald wächst außerdem Weißmoos und Kriegshorn. An den Flussufern und in den Mückensümpfen wächst die Klagebinse zuhauf. In den höheren Lagen finden sich nur die widerstandsfähigen Flechten.

In der Tundra leben vor allem Herdentiere wie Moschusochsen, Wildesel und Rentiere und die scheue Orkantilope, doch ist das dichte, hohe Gras auch die Heimat vieler kleiner Tiere wie Berglemminge, Schneehasen und Springmäuse, die von den Hermelinen und Schneefüchsen gejagt werden. Die gefährlichsten Jäger der Tundra aber sind der Orklandbär, Drachenvögel und Tundrawölfe. Steppenvipern lauern im Gras und hoch in der Luft schwirren Lerchen und Grasmücken, schweben Steppenweihen und jagen Schädeleulen, ziehen die Trollgänse.

Der Orkwald ist das Reich der gefährlichen Riesenspinnen. Was sie von ihrer Mahlzeit übrig lassen, holen sich die Aaskriecher. Der Mückensumpf wird seinem Namen gerecht; von den Mückenschwärmen, die mitunter die Luft schwärzen, leben die Rußschwalben. Hoch in den Gebirgen leben Lamas, Schneehühner, und Lämmergeier. Kondore kreisen über den Schluchten und Schneeleoparden jagen auf dem Boden.


nach oben Taros


Taros ist eine vulkanische Wüste aus schwarzem Gestein und rotem Sand. Einzige Wasserader ist der Flammenfluss und der Tränensee. An den Ufern fristen Dornenbüsche und dürres Gras ein kümmerliches Dasein. Landwirtschaft ist begrenzt möglich; der Anbau widerstandsfähiger Hirsesorten und Maniokwurzeln ist mühsam, sorgt aber für eine karge Ernährung der Bevölkerung. Giftsumach und Schierling mischen sich häufig unter die Feldpflanzen und sind für viele Vergiftungen zuständig. Weiter vom Wasser entfernt wächst das scharfe Berggras in ausgedehnten Feldern. Hier ist auch vereinzelt der fleischfressende Arischer, ein mittelgroßer Baum, zu finden. Noch weiter von den Gewässern entfernt finden sich nur noch orangenfarbene oder bleiche Flechten, die wie ein lepröser Ausschlag die Felsen bedecken. Im Geisterwald finden sich die bleichen Alpweiden, schwarze Todesbuchen und Bleichföhren. Dazwischen wuchern Explosionspilze und Irrlichtwurz.

Ähnlich karg und gefährlich wie die Pflanzenwelt ist auch die Fauna in Taros. Im Fluss leben Alligatoren und Zitteraal, der Tränensee ist Brutplatz für unzählige Mosquitos und Stechfliegen. Besonders gefährlich ist die Côrfliege, deren Stich jeden Lebensmut rauben kann. An den Ufern leben die dreiköpfigen Moorbrüller und in den Feldern verstecken sich Tarosvipern und Grauechsen. In der Felswüste tragen Hyänen und Warane einen ständigen Überlebenskampf aus; über die Verlierer freuen sich zahlreiche Schmutzgeier. Über den Vulkanschloten kreisen Drachenvögel, und in den Felsspalten lauern giftige Krustenechsen und schwarze Skorpione. Der Geisterwald wird von großen Krähenschwärmen und riesigen Vampirfledermäusen heimgesucht.

Taros ist außerdem die Heimat zahlreicher widernatürlicher Kreaturen und Dämonen. Vampire, Feylamiah’e, Nachtdämonen und Werwölfe lassen die Nacht zu einer Zeit des Schreckens werden. Aus der Pforte zu den Niederhöllen entspringen die unterschiedlichsten Dämonen wie die tödlichen Isthothim, die geistverwirrenden Hesaiatim, die verführerischen Le’isharahim oder die seuchenbringenden Shikaranim. Im Geisterwald stößt man auf Irrlichter und Nachtalbe.


nach oben Die Küsten und Meere


Auch die Ozeane, die Aylann umschließen, sind eine Wiege des Lebens. Seegurken, Korallen und Seetang bilden unterirdische Gärten, in denen Seeanemonen blühen. Algen gibt es in allen Meeren in den unterschiedlichsten Formen und Größen, und hin und wieder werden Schwämme an den Küsten angespült.

Die Bewohner der offenen Meere sind große Schwärme aus Heringen, der bizarre Drachenfisch oder der riesige Mondfisch, die platten Schollen, die eigentümlichen Seepferde, die mächtigen Wale und die bunten Korallenfische. Gejagt werden sie von Haien, Delphinen und Orcas, und in Riffspalten lauern die Muränen. In den Tiefen des Meeres hausen Oktopoden und Seeschlangen, die aber des Nachts an die Oberfläche kommen.

Auch Vögel gibt es, die in den Wellen heimisch geworden sind, so die flugunfähigen Pinguine und die Sterntaucher. Für ihre Flugkünste berühmt sind die Albatrosse, Seeschwalben und Basstölpel. An den Stränden und Küsten sonnen sich Seehunde und Meerechsen, und Kormorane und Möwen streiten sich um Fischabfälle. In den Steilküsten nisten Sturmvögel, Alken und Papageientaucher.


 



Toplisten