Der Orden der Drachenritter, das 
			Fantasy-Rollenspiel Legends of Aylann!
 
In dieser Rubrik findet man das Forenrollenspiel Legends of Aylann.
 
Nuru


Nuru ist ursprünglich eine Orksiedlung und das merkt man in manchen Stadtvierteln noch heute. An der Mündung des Malyeflusses gelegen, liegt sie außerdem auf dem Seeweg am nächsten zum uralten Feind Taros und hat schon so manchen Angriff aus dem finsteren Lande zuerst zu spüren bekommen. Aus der Notwendigkeit heraus hat sich Nuru deshalb zu einer überaus gut befestigten Garnisonsstadt entwickelt. Die Schwarzklaue, Nurus Stadtgarnison, ist die Stärkste des Reiches und es ist sicher auch kein Zufall, dass die Gilde der Waffenmeister hier ihren Sitz hat.

Stadtkarte


Beschreibung

Nuru liegt im Südwesten von Dragonia, direkt im Dreikönigreichseck von Dragonia, Aramon und dem Zwergenland. Seitdem die Gefahr aus dem Reich Taros immer deutlicher geworden ist, wurde Nuru unter dem wachsamen Auge ihres Stadthalters Krizz Zweihandschwinger zum Bollwerk des Drachenlandes gegen die Horden der Halbinsel erhoben. Ein mächtiges Mauergebilde umschließt die ehemalige Orksiedlung, die nun zur Garnison herangereift ist. Noch immer zeugen die zahlreichen Orks, die hier ihre Dinge verrichten wie sonst in keiner anderen Stadt Dragonias, von ihrem Erbe. Derzeit wird sie von dem mächtigen Orkkrieger Grosh regiert, der sich im Kampf gegen die dunkle Bedrohung Côrs besonders hervor getan hat.

Doch die Schatten Taros reichen weit und die finsteren Herrscher spucken ihr Gift bis hinter die Tore Nurus. Immer wieder haben die Soldaten der Schwarzklaue mit Spionageübergriffen und politischen Intrigen zu kämpfen, wo sie doch ursprünglich für den Kampf auf offenem Gelände ausgebildet wurden, der als einziges noch Ehre und Tapferkeit zu kennen scheint. Auch herrschen hier an der Grenze Dragonias raue Sitten und Gebräuche; viele ehrlose und vogelfreie Wesen treiben sich innerhalb der Mauern Nurus herum, wobei ihnen die Grenznähe sehr behagt.

Nuru besteht in Grundzügen aus 4 Stadtteilen und den umliegenden Gegenden:

Das Nordviertel oder auch Geschäftsviertel
Hier wohnen die reichen Bürger Nurus, hier findet man auch die meisten Geschäfte. Reisende und Händler werden sich vornehmlich hier oder im Handelsviertel aufhalten und tunlichst die andere Hälfte der Stadt meiden. Hoch thront die Festung Löwenstein über Nuru und wirft ihre Schatten bis weit über die Stadtmauern hinaus. Schon von weitem erkennt man ihre zwei hohen Türme die unterschiedlicher nicht sein könnten. An ihrem Fuße befindet sich eine kleine Hütte, die Hütte des Steuereintreibers Lord Geitz. Etwas weiter die Hauptstraße hinunter gelangt man an den zahlreichen Geschäften bis zur Scola Pacis. Ab hier beginnt das Handelsviertel.

Das Ostviertel oder auch Handelsviertel
Das Ostviertel ist wohl der belebteste der vier Stadtteile. Täglich sieht man hier neue Gestalten umher wandeln, die einen zwielichtig, die anderen freundlich und vertrauenserweckend. Der Marktplatz mit seinen zahlreichen Ständen bildet den Kern des Ostviertels. Von hier aus gelangt man auch direkt zum Haupttor Nurus, an dessen Wegesrand, direkt am Marktplatz gelegen, auch die große Kaserne der Schwarzklaue ruht. Zur Mitte der Stadt hin befindet sich der Schrein des Zirkels der Dunkelmagier. Diese Gesellen sind nicht gut auf Fremde zu sprechen, doch ist sich jeder Bürger Nurus einig, dass keine Gefahr von ihnen ausgeht. Was sie genau treiben, ist jedoch unbekannt. Folgt man der Hauptstraße weiter nach Süden, so gelangt man ins Armenviertel.

Das Südviertel oder auch Armenviertel
Dies ist wohl das größte Viertel Nurus. Hier treibt sich der Abschaum der Stadt herum und kehrt in den dunklen Gassen ein. Der Einzige, der wirklich über alles Bescheid weiß, ist wohl Duncan, der Wirt der Gaststätte in der Nähe des Marktplatzes. Hier wird man sich so einige Informationen besorgen können. Auch in der "Roten Laterne", in der das älteste Gewerbe der Welt betrieben wird, ist man nicht gerade mit Unwissenheit beschenkt. Dieses 'Geschäft' findet man direkt im Schatten der Stadtarena, die ihre besten Tage jedoch zu Zeiten der Orkherrschaft gesehen haben muss. Heutzutage gibt es nur noch sehr wenige Zweikämpfe, die das vom drohenden Krieg gebeutelte Volk erfreuen.

Das Westviertel oder auch Arbeiterviertel
Der kleinste Stadtteil ist wahrlich das Arbeiterviertel. Nur wenige Hütten und Schuppen sind hier, meist provisorisch erbaut. Auch verirrt sich kaum jemand hierher, er müsste ja durch das Südviertel spazieren, um einen Blick hierauf zu erhaschen und zu sehen gibt es ja sowieso nichts. Schmucklos leben hier somit die Familien der arbeitenden Gesellschaft Nurus, unbemerkt von allen anderen. Trotzdem findet man hier das Wachhaus der Stadtwache, die obgleich der Statthalterwechsel immer noch fest in orkischer Hand ist. Und dies wollen die Orks sich auch nicht nehmen lassen. Treu verrichten sie ihre Dienste und unbestechlich sind ihre verklärten Herzen, gefürchtet ihre Durchsetzungskraft und hochgelobt ihre Gründlichkeit.

Vor den Toren Nurus
Etwas außerhalb Nurus, Richtung Norden im Wald, befindet sich die alte Jagdhütte der Familie Bogarom, die bereits seit Jahrhunderten in diesen rauen Landen lebt. Erst wegen des drohenden Krieges hat sich die Familie der Stadt etwas geöffnet. Auch findet man rings um Nuru kleinere, vereinzelte Bauernhöfe, die sich die neu ergrünten Flächen zu Nutze machen. Doch vor kurzem wurde die Stadt durch eine weitere Bereicherung bekannt. Seit die zwergengeführte Erzmine und der Steinbruch im Südwesten an den Hängen des Drachengebirges eröffnet haben, erfährt die Stadt einen massiven Zuwachs, denn jeder weiß mittlerweile, dass in Nuru viel Arbeit zu vergeben ist. Einige Heldenlieder und Ammenmärchen berichten sogar davon, dass hier im nahen Drachengebirge der sagenumwobene Hort des uralten Schwarzdrachen Sirnartak Krarkgorol zu finden sein soll, doch bislang kehrte keiner, der sich auf die Suche machte, wieder nach Nuru zurück.

 



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