Der Orden der Drachenritter, das 
			Fantasy-Rollenspiel Legends of Aylann!
 
In dieser Rubrik findet man das Forenrollenspiel Legends of Aylann.
 
Kultur und Religion


Die Bevölkerung Dragonias ist ein recht buntes Völkergemisch – zwar werden die Dörfer und Städte überwiegend von alteingesessenen Dragoniern bewohnt, doch die Drachenritter, die den größten Orden Aylanns bilden und die das Land schützen, ja sogar regieren, kommen nicht selten aus fernen Ländern oder von fernen Kontinenten.



Kultur
Religion

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Der König selbst, Taliesin Thar’Vaiyon von Eldersheim, ist ein Halbelf. Sein Vater, Altarion I. von Eldersheim, kommt aus den Ostlanden. Seine Mutter, die Windsängerin Varnayrah, wurde zwar innerhalb der Grenzen Dragonias geboren, gehört jedoch als Waldelfe einer gänzlich anderen Kultur an als die Menschen Dragonias. Daher kommt es, dass die meisten Dragonier sehr tolerant und aufgeschlossen gegenüber Fremden sind. Elfen, Zwerge, ja gelegentlich auch Orks, können sich hier frei bewegen, ohne befürchten zu müssen, wegen ihrer Rasse benachteiligt oder verfolgt zu werden. Zu den Drachen verbindet Dragonia eine alte Freundschaft, und nicht selten haben diese mächtigen Wesen den Drachenrittern in ihren Kriegen gegen Taros beigestanden.

Von einer einheitlichen Kultur kann eigentlich also kaum gesprochen werden, denn so unterschiedlich wie die Herkunft der Drachenritter ist auch ihre Lebensart. Die Lebensart der alteingesessenen Dragonier, zumindest der Menschen unter ihnen, lässt sich am ehesten als bodenständig beschreiben. Übertriebene Eleganz ist den meisten eher fremd, stattdessen nimmt man das Leben so wie es kommt und genießt es so gut wie möglich. Die Verbundenheit zum eigenen Dorf steht meist zu der vor dem Land, denn hier leben die engsten Freunde, mit denen man gerne nach der Arbeit des Tages zu einem Schwatz und einem Glas Wein oder Bier zusammenkommt. Unter dieser gemütlichen Oberfläche sind die Dragonier allerdings zäh und durchaus bereit, für das Land zu kämpfen, wenn es sein muss. Die Bedrohung aus Taros ist zu allgegenwärtig, als dass man nicht hin und wieder daran denken müsste. Die Waldelfen, die immerhin die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe Dragonias ausmachen, leben gänzlich anders in vollendeter Harmonie mit der Natur. Adels- und Regierungsstrukturen sind ihnen fremd, sie leben in kleinen Sippen in ihren Siedlungen zusammen.


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Ebenso wenig wie eine einheitliche Kultur gibt es eine einheitliche Religion in Dragonia. Viele Einwanderer haben ihren Glauben aus der Heimat mitgebracht, und die Religion wird weitgehend als Privatangelegenheit aufgefasst, in die man sich nicht einmischt – zumindest solange nicht, wie die Religion des Anderen die eigene Freiheit nicht beschneidet.

Relativ große Bedeutung wegen des Ordens der Heiligen Zwölf hat jedoch der Gott des Lichtes, Paladin der Gerechte erlangt, der von einigen Zwergen und Elfen unter je anderen Namen verehrt wird. Die Anhänger Paladins sehen ihren Gott als Schöpfer und Hüter des Friedens, der Gerechtigkeit und all dessen, was gut ist, sie erheben jedoch keinen Anspruch darauf, dass es neben Paladin keine anderen Götter geben solle.

Einige weniger Anhänger hat Baal, den die Dunkelelfen Côr nennen, der finstere Gott der Rache und der Finsternis, auch in Dragonia, doch treten sie nicht offen in Erscheinung, sondern dienen ihrem grausamen Herrn im Verborgenen.

Auch recht weit verbreitet ist der Glaube an unterschiedliche Naturgottheiten oder an die Kräfte der Natur an sich, besonders unter den Waldelfen. Manche Sippen sehen das Nurti’sandra, das Lied der Schöpfung, als Essenz dieser Naturkräfte an. Die Verehrung einer personifizierten Gottheit ist jedoch den meisten Waldelfen fremd.


 



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