Der Orden der Drachenritter, das 
			Fantasy-Rollenspiel Legends of Aylann!
 
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Drachenauge


Drachenauge ist die sagenumwobene Hauptstadt des Reiches Dragonia. Sie wurde auf dem und um den Drachenberg errichtet, genau an jenem Ort, an dem König Dragon I., der Gründer des Reiches, nach seiner langen Überfahrt nach Aylann an Land ging. Die Stadt liegt an der Mündung des Großen Flusses und ist mit seinen Türmen und Bannern sicherlich die Perle Dragonias. Ein guter Teil ihrer Bekanntheit ist auch auf den magischen Schutz durch das legendäre Drachenauge, ein grünlicher, kopfgroßer Kristall, der schon so manchen Angriff abwehrte, begründet. Drachenauge ist Sitz und Residenz des dragonischen Königshauses.

Stadtkarte


Beschreibung

Drachenauge, die Hauptstadt des dragonischen Reiches und Städtebundes, zieht sich vom Drachenberg aus nach Norden bis zur Meeresküste. Etwas östlich liegt die Mündung des Großen Flusses, der hier seinen Weg ins Landesinnere beginnt. Die Stadt ist von Wiesen, Feldern und Gehöften und kleineren Weilern umgeben. Die Stadt selbst ist von einer 10 Meter hohen Wehrmauer aus sehr hellem, fast weißen Gestein umgeben, die auch die Hafeneinfahrt schützt. In regelmäßigen Abständen erheben sich Wachtürme, von denen Fahnen mit den Wappen der wichtigsten Familien des Reiches wehen. Die stärksten Türme schützen die beiden Tore der Stadt, die sich im Westen, im Zwergenviertel Umraschkor, und Osten, in Larindar, befinden. Hier wehen die Fahnen der Städte des dragonischen Bundes, Nurus und Drachenauges Fahnen am Westtor und Sha’Nurdras und Nightons Fahnen am Osttor. Das Erscheinungsbild der Stadt ist hell, in der Sonne fast leuchtend, da alle Befestigungsanlagen und auch viele der prächtigeren Häuser aus dem gleichen hellen Material bestehen wie die Stadtmauern. Die Drachenburg, die sich über der Stadt erhebt, ist schon von weitem zu sehen, ebenso das dragonische Banner, das von ihrem höchsten Turm weht.

Ynis Eldea
Ynis Eldea ist der älteste Teil der Stadt und liegt auf dem Drachenberg, wo König Dragon I. die alte Stadt Ynis Eldea gründete. Das alte Ynis Eldea wurde vom Schwarzdrachen Kyarasath weitgehend zerstört, nur die Drachenburg blieb unbeschädigt. Als König Aramon I. die Stadt unter dem neuen Namen Drachenauge wieder aufbaute, bestimmte er die altehrwürdige Drachenburg zu seinem Herrschaftssitz. Außerdem wird hier das legendäre Drachenauge aufbewahrt, jenes mächtige Artefakt, das die Stadt im Gefahrenfall schützen soll und das sich sowohl im Krieg gegen Than, als auch im Kampf gegen die Seelenträger des Côr als letzte Rettung erwies. Heute ist Ynis Eldea von der restlichen Stadt durch eine Mauer abgetrennt, so dass hier im Notfall ein zweiter Verteidigungsring besteht. In diesem geschützten Bereich erhebt sich heute außerdem, im Südosten und umgeben von einem großen Park, der Sitz der königlichen Garde. Im Nordosten, zur Stadt hin gewandt, liegt die Kaserne, die das stehende Heer Dragonias beherbergt.

Eldanor
Eldanor liegt wie ein Ring um Ynis Eldea und zieht sich den Hang des Drachenberges hinunter. Es ist von der Unterstadt, wie der Teil, der nicht auf dem Drachenberg liegt, auch genannt wird, durch eine hohe, immergrüne Hecke abgetrennt. Hier leben in Villen aus weißem oder grüngebändertem Marmor, die von sorgsam gepflegten Parkanlagen umgeben sind, die Höflinge und einige Adelige. Außerdem liegen, auch in wunderschönen Parkanlagen, die Kathedrale, die Akademie und das Badehaus in diesem Stadtteil. Die Straßen sind breit und gepflegt, und überhaupt macht Eldanor einen überaus sauberen, hellen und ordentlichen Eindruck. Der Lärm des Marktplatzes oder gar des Hafens dringt hier nicht herauf.

Larindar
Larindar, das Viertel der Kaufleute und Händler, liegt im Herzen der Stadt. Hier befindet sich der große Markt und auch Dragonias Bank, außerdem sind hier die besseren Gasthöfe, wie der Weiße Drache, zu finden, und ein Spielcasino. Auch hier sind die Straßen noch recht breit, die Häuser, meist aus rotem Klinkerstein oder schön verziertem und beschnitztem Fachwerk, sind häufig von liebevoll gepflegten Gärten umgeben. Überhaupt strahlt Larindar eine Atmosphäre behaglicher Gastlichkeit aus. Die Einwohner sind freundlich und aufgeschlossen. Man hat es zu einem gewissen Wohlstand gebracht und genießt diesen auch. Abends trifft man sich mit Freunden auf ein Bier oder einen Met, und wenn eine fahrende Schauspieltruppe ihre Künste auf dem Marktplatz zeigt, wird dies gerne zum Anlass genommen, ein kleines Fest daraus zu machen.

Shiya’taî
Am Ostrand der Stadt, wie Eldanor von einer Hecke umgeben und sowohl an Eldanor, als auch an Larindar grenzend, liegt ein Viertel, das eher einer riesigen Parkanlage als einer Wohngegend gleicht. Auf saftigen, grünen Wiesen erheben sich prächtige Laubbäume, dazwischen liegen wie zufällig hingestreut zierliche Häuser, rund oder quadratisch im Grundriss und aus hellem Stein. Viele dieser Bauten sind von Säulengängen umgeben, die äußerst filigran sind; teilweise wurde der Stein so kunstvoll bearbeitet, dass er fast durchsichtig ist. So scheint es, als wären die Häuser von Spitzenschleiern halb verborgen. Hier haben sich Hochelfen angesiedelt, aber auch einige wenige Wald- und Lichtelfen leben in Shiya’taî. In der Mitte dieses ungewöhnlichen Ortes erhebt sich, von ebensolchen filigranen Steinspitzen umgeben, das große Theater Drachenauges. Hier treten die besten Schauspieler und Opernsänger auf, aber auch Konzerte werden gegeben. Viele der Künstler sind elfischen Blutes.

Sahlhausen
In Sahlhausen reihen sich kleine Fachwerkhäuser dicht gedrängt aneinander. In den engen Straßen herrscht geschäftiges Treiben, und die allermeisten Häuser beherbergen kleine Geschäfte und Werkstätten in den Erdgeschossen. Hier leben vor allem Handwerker, die es mit ihrem Gewerbe zu bescheidenem Wohlstand gebracht haben. Die Arbeit ist zwar anstrengend, aber dennoch bleibt etwas Zeit, um abends mit den Nachbarn ein Schwätzchen zu halten. Der Stolz auf das Erreichte zeigt sich auch darin, dass die Häuser sehr gepflegt und liebevoll verziert sind. Blumenkästen zaubern Farbtupfer auf die schwarzweißen Fassaden, die Eingangstüren sind mit aufgemalten Blumenranken verziert oder mit Segenssprüchen versehen.

Umraschkor
Das Zwergenviertel Umraschkor, das im Westen der Stadt liegt, ist das genaue Gegenteil zu Shiya’taî. Es scheint, als wären die Zwerge bestrebt gewesen, hier ihre unterirdischen Höhlen nachzubauen. Die Straßen sind eng, die einzelnen Häuser, die sehr groß sind und ganze Großfamilien beherbergen, von hohen Mauern umgeben. Auch der Stadtteil selbst ist durch eine Mauer vom Rest Drachenauges abgetrennt. Auf andere wirkt Umraschkor deshalb unnahbar und verschlossen. Es ist auch wirklich nicht allzu leicht, mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen, da sie nach Zwergenart schnell etwas schroff wirken.

Krakingen
Der ärmste Teil Drachenauges ist vor allem durch den Hafen geprägt. Das ewige Kreischen der Möwen und die rauhen Lieder der Seeleute erfüllen die Luft, der Geruch nach Teer und Fisch zieht durch die engen Gassen. In kleinen Holzhäusern an der Mauer zu Umraschkor leben Hafenarbeiter mit ihren Familien, unter ihnen nicht wenige Orks, in windschiefen Hütten, die wahllos gebaut zu sein scheinen, wo grade Platz war, hausen alte Seeleute, die ihr Elend im Grog ertränken, Waisenkinder, die der Krieg zurückgelassen hat und allerlei lichtscheues Gesindel. Herrenlose Hunde streunen durch die Gassen und aus den Tavernen und Spelunken, die den Hafen säumen, ist nicht selten der Lärm handfester Schlägereien zu hören. Wer sich hier nachts hintraut, weiß sich zu verteidigen oder gehört selbst zu den Gestalten der Nacht.

Hafen

Als Hauptstadt des Reiches verfügt Drachenauge seit einiger Zeit über einen Hafen für die Kriegs- und Handelsschifffahrt. Die neugebauten Piers und Hafengebäude nehmen sich noch prächtig aus und die Leuchtfeuer auf dem Dach des Hauptgebäudes weisen Schiffen auch in der dunkelsten Nacht den Weg. Handelsschiffe aus aller Herren Länder bringen exotische Waren, die gegen die Güter Dragonias getauscht werden und oft heiß begehrt sind. Die unterschiedlichsten Gerüche von Salzwasser, Teer und fremden Gewürzen liegen in der Luft und die rauhen Schreie der Seemänner wetteifern mit den Rufen der Möwen. Der Stolz des Hafens aber ist die 'Perle von Ynis Eldea', das prächtige Flaggschiff des Reiches.


Den Hafen aufsuchen

 



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