Der Orden der Drachenritter, das 
			Fantasy-Rollenspiel Legends of Aylann!
 
In dieser Rubrik findet man das Forenrollenspiel Legends of Aylann.
 
Nighton


Nighton liegt in den Ausläufern der Zwergenberge und entstand ursprünglich als vom Reich Dragonia unabhängige Siedlung. Lange Zeit existierte ein unabhängiges Fürstentum Nighton, das durch den Handel und den Wissensaustausch mit den Zwergen zu großem Reichtum gelangte. Seit jeher ist Nighton eine Stadt der Handwerkskunst, besonders der Schmiede, und auch heute noch bezieht sie daraus ihre Bekanntheit. Die Verbundenheit zur Handwerkskunst prägt auch die Lebensweise in der Stadt: die Bürger lieben ein ruhiges, beschauliches Leben.

Stadtkarte


Beschreibung

Lange Zeit war Drachenauge, das damals noch seinen alten Namen Ynis Eldea trug, die einzige Ansiedlung in Dragonia. Erst nach und nach begann man, auch das Landesinnere zu erforschen. Eine dieser Expeditionen, die Drachenauge im Jahre 65 verliess, führte den großen Fluss entlang in Richtung der weithin sichtbaren Gebirgskette. Direkt am Fuße der Berge fand die Gruppe mutiger Menschen eine weite fruchtbare Ebene, einzig überragt von einem einzelnen Berg. Aufgrund seines seltsamen schwarzen Gesteins wurde er schnell als Schwarzenfels bekannt.

Einige der Leute zogen weiter, doch ein paar beschlossen, in diesen fruchtbaren Ebenen zu bleiben und so begann die Besiedlung der großen Ebene. Doch schon bald machten die neuen Bewohner die Erfahrung, dass es auch hier wilde Tiere gab, die hin und wieder in einer großen Meute die Ernte gefährdeten. So erbauten sie auf dem Berg einen einfachen Wachturm, um ihre Ernte rechtzeitig sichern zu können. Außerdem bauten sie sich am Fuße des Berges, geschützt vor den starken Winden, die manchmal die weiten der Ebene heimsuchten, ihre Häuser. Nach und nach kamen mehr Leute in diese, noch namenlose Ansiedlung und man begann, die Häuser mit einer Holzpalisade zu schützen. Über die Jahre wurden die Bauern wohlhabender und das Dorf wuchs. Ein besonders vom Glück gesegneter Gutsherr begann, sich auf Schwarzenfels eine kleine Burg zu errichten und schwang sich so zum Herrscher des Fürstentums der Ebene auf. Lange Zeit bildete diese Ansiedlung den Kern eines kleinen, aber sehr beliebten Landes, dessen Bürger dem Fürsten treu dienten. Erst nachdem König Aramon im Jahre 1352 die gewaltige Drachin Kyarasath bezwungen und in den folgenden Jahren das heutige Dragonia geeint hatte, wurde das Fürstentum in das Reich eingegliedert. Fast zwanzig Jahre später wurde mit Sir Altarion von Eldersheim vom Orden der schwarzen Ritter der erste Statthalter eingesetzt.

Nighton war seit jeher eine Stadt der Schmiede und Handwerker, vor allem da der Große Fluss, der bis kurz vor Nighton noch schiffbar ist, einen leichten Abtransport der Ware garantiert. Die enge Freundschaft zu den Zwergen zeigt sich hier besonders. Wenn man sich der Stadt Nighton auf dem Hauptwege nähert, kommt man zuerst an einigen Höfen vorbei, deren landwirtschaftliche Produkte das Leben in Nighton sichern. Bald danach gelangt man an die alte, jedoch immer noch solide wirkende Stadtmauer. Das Tor scheint vor nicht allzu langer Zeit erst erneuert worden zu sein und zwei Wachen in Rüstungen, auf deren Brust das Wappen von Nighton prangt, stehen davor und kontrollieren die eintreffenden Leute. Der große Wachturm der Stadt ist ständig von aufmerksamen Bogenschützen besetzt, die in die Ferne spähen, um drohendes Unheil schon von Weitem erkennen zu können.

Die Stadt selber ist noch im Wachstum begriffen und überall sieht man neue Läden oder Wirtshäuser öffnen, jedoch liegt über allem immer noch ein Hauch ländlicher Leichtigkeit. Im Herzen der Stadt steht die Residenz des Statthalters. Am Eingang der relativ kleinen Wohnburg stehen ebenfalls Wachen mit dem Wappen von Nighton. Direkt in der Nähe befindet sich auch die Kaserne der Stadt, in der das Volk regelmäßig trainiert, um die Verteidigungsbereitschaft der Stadt zu garantieren. In der Nähe des Marktplatzes ist die Arena zu finden, welche als Austragungsort diverser Duelle und ab und an auch eines kleinen Turniers benutzt wird.

Das Innere der Burg Schwarzenfels haben die Statthalter als Mahnung an düstere Zeiten immer schlicht gehalten. Nur der Hauptsaal der Burg ist etwas prunkvoller gestaltet. Dort beherrschen verziertes Holz und farbige Teppiche das Bild und in zwei gewaltigen Kaminen prasselt während der kalten Jahreszeit unablässig ein wärmendes Feuer. Der Bergfried und die einfachen und doch sehr starken Mauern der Burg machen deutlich, dass der Sinn dieser Burg auch nicht die Zurschaustellung von Reichtum ist, sondern vielmehr die Sicherung des Friedens.

 



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