Der Orden der Drachenritter, das 
			Fantasy-Rollenspiel Legends of Aylann!
 
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Sha'Nurdra


Sha'Nudra ist sicherlich die fremdartigste Stadt des Reiches. Sie liegt tief in den Elfenwäldern und als Stadt der Elfen bietet sie mit Hecken und riesigen Bäumen anstelle der Mauern und Türme einen eher ungewöhnlichen Anblick. Auch die Stadt selbst besteht zum größten Teil aus Bäumen, in denen die Elfen in Baumhäusern wohnen. Sogar der Sitz des Stadtrates ist ein riesiger Baum, der Aiyeona oder 'Ewige Baum'. Obwohl die Stadt von Lichtelfen gegründet wurde, wird sie heute hauptsächlich von Waldelfen bewohnt, denen die Vorstellung, Untertanen eines Königs zu sein, eher fremd ist. Schutz erhält die Stadt durch die legendäre Windharfe, die in Notzeiten einen magischen Schild über die Stadt zu legen vermag.

Stadtkarte


Beschreibung

Ganz im Osten des Reiches Dragonia, tief inmitten der Elfenwälder, liegt Sha’Nurdra, die Stadt der aufgehenden Sonne. Die Stadt liegt auf einem Hügel, der etwas aus den umgebenden Bäumen herausragt. Zwei Straßen führen aus ihr heraus: nach Norden zur Küste und von dort nach Drachenauge und nach Süden auf Nighton zu.

Während der dunklen Jahre, als Orks und Schwarzdrachen vermehrt die Lande plagten und verheerten, beschlossen die Ältesten, ihre Stadt, durch eine Hecke, einen Graben und einen Zauberschild, dessen Entstehung weit in die Vergangenheit reicht, zu schützen. In dieser Zeit entschloss man sich auch, dem jungen, aber starken Menschenreich Dragonia beizutreten, dass mit stolzen Ritterheeren der dunklen Flut Wirksameres entgegenzusetzen hatte als die Jagdpfeile der Elfen. Auch als die Bedrohung zunächst überwunden war, verblieb Sha`Nurdra im Reich, das nicht nur Schutz, sondern auch Handelsmöglichkeiten bot. Dies sollte sich als großes Glück erweisen, denn nach langer Zeit der Ruhe, in der die Lichtelfen sich immer mehr aus der Welt zurückzogen und das Geheimnis um den magischen Schutzschild in Vergessenheit geriet, wären die Elfen ohne den Beistand der Drachenritter den Angriffen des schwarzen Than, eines finsteren Magiers im Bunde mit Taros hilflos ausgeliefert gewesen. So aber konnte das Unheil abgewendet werden. Nach diesen Ereignissen beschloss Dragonias König Aramon, die Bindung der Stadt an das Reich weiter zu stärken und sie damit wirksamer schützen zu können. Daher setzte er einen Stadtrat ein, um für die Stadt zu sorgen. Seitdem blüht die Stadt auf und ist dank einer Kaserne auch besser auf einen Angriff vorbereitet als je zuvor.

Sha`Nurdra ist von annähernd rundem Grundriss und von einer mächtigen Stechpalmenhecke, die wie ein immergrüner Wall wirkt und an deren Außenseite von einem tiefen Graben umgeben. Die Stadttore werden von hohen Buchen flankiert. Hecke und Buchen können wie die Stadtmauern und Türme der Menschen von Bogenschützen bemannt werden, wenn es erforderlich ist; an den Toren sind ebenfalls Bogenschützen stationiert. Die Straße, die von Norden nach Süden, von Tor zu Tor, durch die Stadt verläuft, teilt diese annähernd in der Mitte. Im Westen an der umgebenden Hecke liegt der Garten der Stille, in dem der Sirannon entspringt, gegenüber, im Osten, erhebt sich der Tempel des Paladin.

In der Mitte der Stadt erhebt sich die vielleicht ungewöhnlichste Burg von Dragonia, der Aiyeona (was übersetzt etwa "Der ewige Baum" heißt). Der Aiyeona ist ein mächtiger, uralter Baum, einzigartig in seiner Art. Noch weit vor Gründung der Stadt und bevor die ersten menschlichen Siedler den Boden des heutigen Dragonia betraten, wurde er in der Nähe der Sirannonquellen von den Lichtelfen gepflanzt und großgezogen und anschließend mit längst vergessenen Zauberliedern zu der Wohn- und Versammlungsburg gestaltet, als die er auch heute noch über die Stadt wacht. Er ähnelt einer Buche, um deren grausilberne Rinde sich eine zierliche Treppe nach oben windet. Zwei Plattformen umgeben den Stamm, der wie eine riesige Säule in den Himmel strebt und dessen lebendiges Holz in der oberen Hälfte den Burgturm bildet. Auf der unteren Plattform steht die große, lichtdurchflutete Ratshalle von Sha´Nurdra. Die Innenwände sind mit kunstvoll gemalten Blumenranken bemalt, so dass fast der Eindruck entsteht, man befinde sich in einer Laube aus Kletterpflanzen. Hier werden die Sitzungen des Stadtrates abgehalten und auch Feste werden hier gefeiert. Auf der oberen, kleineren Plattform steht die Windharfe, ein uraltes Elfenartefakt. Wenn es ertönt, füllen sich die Herzen der Menschen und Elfen mit Leichtigkeit und Frohsinn. Im Turm selbst befinden sich die Privatgemächer der Ratsmitglieder, während am Fuße des Baumes einige Wirtschaftsgebäude und Gästehütten stehen.

Zunächst war der Aiyeona nur als Versammlungsplatz für die Elfensippen gedacht, die in der Umgebung wohnten, aber schon bald begannen Elfen, die sich auf ein Handwerk besonders verstanden, hier ihre Werkstätten zu errichten und in den umliegenden Bäumen ihre Wohnstätten zu bauen. Über lange Zeit wuchs und gedieh so eine einzigartige Siedlung, halb Park, halb Stadt, in der Waldelfen und Lichtelfen in Frieden zusammen lebten. Heute wohnen nicht nur Elfen hier, auch menschliche und sogar zwergische Händler und Handwerksleute ließen sich hier nieder, so dass eine in Dragonia einzigartige Lebensgemeinschaft entstand. Und obwohl gerade Zwergen und Elfen eine alte Feindschaft nachgesagt wird, leben alle in Frieden miteinander.

Der elfische Einfluss auf die Baukunst macht sich überall bemerkbar. So gleicht die Stadt eher einem riesigen Park, in dem verstreut efeubewachsene Häuser aus hellem Holz stehen. Viele Hütten wurden sogar in den Bäumen errichtet. Dabei dienen die Gebäude zur ebenen Erde meist als Werkstätten, während die Wohnungen der Elfen in den Baumkronen liegen. Besonders charakteristisch sind die bogenförmigen Fenster, die viel Licht in die Bauten lassen. So ist auch das Leben in der Stadt von der elfischen Kultur geprägt. Wenn die Bewohner ihrem Tagwerk nachgehen, wird dabei fast überall gesungen und musiziert, so dass die Stadt ständig von den geheimnisvollen Klängen der Elfenmusik erfüllt ist.

 



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